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Veraltend kann man sich zum Abschied empfehlen: "Ich empfehle mich!"

Natürlich ist das nur eine Floskel, aber kann jemand etwas zur Herkunft und Herleitung sagen? So ohne Zusammenhang scheint mir das doch sehr von sich selbst eingenommen, wenn man sich anderen empfiehlt.

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  • 1
    cf. german.stackexchange.com/q/29567
    – dlatikay
    Jun 4, 2020 at 20:13
  • 1
    @somega how so?
    – fzwo
    Jun 5, 2020 at 6:20
  • 3
    @somega Eigenartig, ich musste das nicht erst googeln, benutze diese Wendung sogar hin und wieder und werde daraufhin nicht verständnislos angestarrt. Also stimmt mit deinem That's not valid German... vermutlich etwas nicht.
    – Wolf
    Jun 5, 2020 at 12:40
  • 3
    @somega Unter duden.de/rechtschreibung/empfehlen ganz nach unten scrollen, da findest Du es.
    – fzwo
    Jun 5, 2020 at 16:26
  • 2
    Die Redewendung mag alt sein, aber ich kann bestätigen, dass sie auch heutzutage noch verwendet wird
    – Lykanion
    Jun 7, 2020 at 12:50

3 Answers 3

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zwar keine richtige Antwort aber zu lang für einen Kommentar:

Grimms Wörterbuch:

6) sich empfehlen ist höflich grüszen, ich lasse mich ihm empfehlen, lasse ihn grüszen; diese höflichkeit geht, wie der grusz, einer weiteren bestellung voraus: lauf hin zu NN, sage, ich liesze mich empfehlen und mich erkundigen, wie er sich befinde, er solle doch das versprochne schicken.

7) da man vorzugsweise beim abschied die gunst eines andern erbittet, so drückt sich empfehlen geradezu abgehen, weggehn aus: ich will mich ihnen empfehlen = verabschieden; empfiehl dich! entferne dich;

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    Don't prove me wrong? Grimms Wörteruch sagt: 6) sich empfehlen ist höflich grüszen, ich lasse mich ihm empfehlen, lasse ihn grüszen; diese höflichkeit geht, wie der grusz, einer weiteren bestellung voraus: lauf hin zu NN, sage, ich liesze mich empfehlen und mich erkundigen, wie er sich befinde, er solle doch das versprochne schicken. 7) da man vorzugsweise beim abschied die gunst eines andern erbittet, so drückt sich empfehlen geradezu abgehen, weggehn aus: ich will mich ihnen empfehlen = verabschieden; empfiehl dich! entferne dich; woerterbuchnetz.de/DWB?bookref=3,424,42 Feb 6, 2021 at 15:26
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Ich empfehle mich! scheint ein Abschiedsgruß aus dem 18. Jahrhundert zu sein.

Die Details kannst du hier nachlesen.

Als Deutscher weiß ich, dass diese Grußform aber heute nicht mehr verwendet wird.

Heute übliche Abschiedsgrüße sind (häufigste zu erst):

  • Tschüss!
  • Ciao!
  • Mach's gut! (Nur unter Freunden, da es ein verstecktes du enthält. (Mach du es gut!))
  • Servus (Nur unter Freunden)
  • Auf wiedersehen!
  • Adieu! (Falls du etwas witzig sein willst.)

Edit:

Auf Englisch übersetzt würde der Satz lauten: I recommend myself!

Es ist quasi ein Eigenlob. Es klingt auch etwas arrogant.

Deshalb gibt es im Deutschen auch das Sprichwort: Eigenlob stinkt.

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    Gerade, da nach den "Details" gefragt wurde solltest du diese hier ergänzen. Außerdem kann der Link theoretisch morgen schon tot sein.
    – mtwde
    Jun 5, 2020 at 7:53
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    Auch der Fragesteller weiß, dass diese Redewendung nicht mehr verwendet wird. Von daher gehen die heute üblichen Formulierungen und erst recht die englischen Ausdrücke an der Frage vorbei.
    – RalfFriedl
    Jun 5, 2020 at 12:25
  • Dann verfasst halt eine besser Antwort ;) Ich kopier hier bestimmt nicht einfach den Text von der Quelle nach se...
    – zomega
    Jun 5, 2020 at 14:05
  • Hallo Somega, danke für Deine Mühe. Den Link bei Helpster habe ich auch schon gefunden, halte ihn aber nicht für sonderlich belastbar. Ansonsten geht Deine Antwort leider nicht wirklich auf meine Frage ein.
    – fzwo
    Jun 5, 2020 at 16:28
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    Selbstverständlich wird das heute noch verwendet. Nicht so oft im Alltag wie das flapsige "Tschüss", aber zu etwas offizielleren Gelegenheiten kann man das durchaus hören, und im privaten Bereich auch gerne mal mit ironischem Unterton. Und als Eigenlob wird das ganz und gar nicht empfunden, eher als leicht antiquierte Floskel. Jun 6, 2020 at 18:58
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Das ist mmn. ein anderer Weg auszudrücken : Ich bin ihnen stets zu Diensten. Also sehr höflich und nicht von sich eingenommen.

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