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Wie gendert man hier richtig?

  • Benutzer*innenfreundlich?

(can't find that in Duden)

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  • 7
    "Richtig gendern" ist eine contradictio in adjecto; die Quadratur des Kreises. Gendern beruht auf falschen Prämissen und verletzt vorsätzlich die richtige Sprache. Du kannst allenfalls pol. korrekt gendern. May 21 at 4:16
  • 2
    So ist es. Vergiss den Quatsch. Schreib einfach "benutzerfreundlich". May 21 at 5:19
  • 9
    Es ist in Ordnung, wenn man Gendering ablehnt. Aber wieso muss man Fragen zu dem Thema abwerten? Ich denke, auch den Gegnern der Praxis sollte klar sein, dass sich in diesem Bereich (verschiedene, umstrittene) Normen herausgebildet haben, zu denen man Fragen stellen und gute Antworten im Sinne der Seite schreiben kann.
    – David Vogt
    May 21 at 5:39
  • 2
    @DavidVogt Welch ein Glück, daß den Freunden des Genderns jeder Gedanke an ein moralisches Framing ihrer Sache fremd ist. Die kämen niemals auf die Idee, hier mit Begriffen wie "gerecht" und "ungerecht" zu hantieren und die Meinung der anderen abzuwerten.
    – Uwe
    May 21 at 8:36
  • 4
    Lest bitte unsere Regeln für Fragen über gendergerechte Sprache u. Ä., bevor ihr Kommentare schreibt.
    – Tode
    May 21 at 8:36
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Der Duden empfiehlt, in solchen Fällen mit Ersatzkonstruktionen kreativ zu werden, die den direkten Personenbezug vermeiden, zum Beispiel:

benutzungsfreundlich

Quelle ist dieser Artikel der Duden-Sprachberatung; das Wort benutzerfreundlich ist hier auch als Beispiel aufgeführt: https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/gendern-komposita-personenbezeichnungen

Wer sich berufen fühlt, kann natürlich auch benutzer*innenfreundlich schreiben, Regeln in diesem Bereich haben sich noch nicht voll ausgebildet. Je nach Kontext und Umfeld wird der Genderstern allerdings als aktivistisch wahrgenommen, er ist nicht Teil der Standardsprache und kann als persönliches Statement verstanden werden oder auf Ablehnung stoßen, was gewünscht sein kann oder auch nicht. Ersatzkonstruktionen sind in dieser Hinsicht neutraler.

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    Ersatzkonstruktionen mögen grammatikalisch zulässig sein, das allein macht sie nicht idiomatisch. Solange sie nicht idiomatisch sind, werden sie als nicht-standardsprachlich wahrgenommen. Man spürt die Absicht und ist verstimmt.
    – Uwe
    May 21 at 8:28
  • ich gebe mich mit "benutzungsfreundlich" zufrieden :-)
    – J. Doe
    May 21 at 8:47
  • 2
    @Uwe: das Perfide an der Polarisierung ist halt, dass immer irgendjemand "verstimmt" ist, egal wie man es macht. Das gilt offenbar auch für Fragen und Antworten zu diesem Thema,
    – HalvarF
    May 22 at 11:36

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