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I heard this expression several times at work and wonder what it exactly means and where it originates from. I moved to the south of Germany close to Stuttgart.

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    This can be found in Redensarten-Index. The story given there is that it's a Till Eulenspiegel reference.
    – RDBury
    Jun 9, 2023 at 6:27
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    @RDBury: Und warum fasst Du nicht den Inhalt d. Redensartenindex zusammen und präsentierst es als Antwort? Andere haben sicher Hemmungen diese bereits per Kommentar gegebene Antwort auch formal als Antwort zu geben, da dies nach Reputationsgier aussieht. Sep 24, 2023 at 17:17

2 Answers 2

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This is an (idiomatic) nonsense-phrase expressing astonishment or puzzlement up to dumbfundedness. A similar phrase in English would be "Oh, my god!", "(This is driving me) Crazy!", "No Shit!" or the like.

The word-by-word meaning is "With this the dog in the pan will get crazy." This translation makes as much sense as the german original and is an example for nonsense-humor in dialect. You will find this phrase throughout the southern german regiolects. It is also known in Austria.

There are similar phrases like i.e. (this is common in Vienna - i haven't heard it anywhere else)

Bruada ums Eck!

Word-by-word this is "brother(,) around the corner" and it also expresses puzzlement about something drastically not being or happening as expected.

All these phrases are colloquially used and - even if said in Standard High German - definitely not formal speech.

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Das fehlen eines glaubwürdigen Ursprungs - vgl. Ansätze bei Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten - bedarf eines Umwegs, vgl. englisch pen:

pen (n.2)

"small enclosure for domestic animals," Old English penn, penne, a word of uncertain origin, perhaps related to Old English pinn "pin, peg" [...]

Das Bild eines Geheges ("enclosure") kann als Grundbegriff gelten, der auf semantischer Ebene ähnlich primitiv ist wie die graphische Darstellung.

So bildet das chinesische Radikal 囗 etwa einen Teil von 圍 "to surround; all sides; [...]" ab (und zwar rekursiv, das Zeichen in der Mitte) und ebenso 欄圈 "pen; animal yard" (die Umrandung). Ähnlich verhalten sich ägyptische Hieroglypen, so z.B. der lateinische Buchstabe H über einen von verschiedenen Umwegen aus ägyptisch h 𓉔 unilateral ⟨h⟩ als in /hɛ/ "courtyard ?" hergeleitet wird (Wiktionary), jedoch leicht mit 𓉐 /pɛr/ "house" etc. p.p. verwechselt werden kann. Im Endeffekt ist das also nicht eindeutig, was im wesentlichen die Architektur betrifft. Auf Sprachlicher Ebene ist seit Lackoff und Johnson, Metaphors We Live By (1980), die Bedeutsamkeit räumlicher Metaphern weitgehend anerkennt.

Dieses ist relevant, weil in der Pfanne -- die adverbiale Präposition -- kaum einen anderen Schluss zulässt. Da im übrigen auszuschließen ist, eine Bratpfanne industriellen Maßstabs könne einen Hund in absurder Weise beinhalten, ist der Spruch quasi ein Rätsel, der unlogische Schluss des unwissenden -- die Pointe -- der Hund werde gebraten. Da brat mir doch einer'n Storch wäre sogar geeignet, jenen Schluss zu bestätigen. Im Umkehrschluss ist ein Durchdrehen aufgebrachter Wachhunde durchaus bemerkenswert. Das ist schließlich ihr Job. Ferner kann man sprichwörtlich z.B. auch die jungen Pferde scheu machen. Hier würde es jedoch zu weit führen, auf die entsprechenden Haltungsformen einzugehen, da der gemeine Stadtmensch offenbar kein Verständnis für die Hundehaltung hat und alle gleich als Kuscheltiere behandelt.

Die Ähnlichkeit liegt also maximal darin, dass pen im allgemeinen und Pfanne im speziellen Kontext keine sichere Deutung haben. Eventuel hilft mitteldeutsch pan, ban, espan weiter (q.v. mhdbw-online.de) Ebenso unsicher wäre Anschluss an Penne in Gaunersprache "Nachtunterkunft" (cp. Penner), Studentensprache "Schule"

Für Hunde gibt es streng genommen aber nur den Platz im Gehege, eher als in freier Wild-Bahn. Daher liegt der Anschluss an die allgemeinere Bedeutung nah. Lautlich ist das ohnehin schwierig, da *p ungermanisch ist und *(*p)f kontraindiziert ist, also vielleicht auch älter. Auch eher unwahrscheinlich ist eine ursprüngliche Bezeichnung der Pferde (s.o.) mit dem längst untergegangen Wortverwandten zu lat. equus, was weitreichende Remotivation erfordern würde, um insbesondere auf Bauernschaft zu schließen (vgl. althochdeutsch ehu-).

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  • Was spricht denn gegen die per Kommentar gegebene Antwort, es ginge auf Till Eulenspiegel zurück? Sep 24, 2023 at 17:18
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    Hast Du schon mal eine Pfanne in der Gastronomie gesehen oder beim Militär? Oder gar in der Industrie? Es ist keineswegs auszuschließen, eine Bratpfanne im eigentlichen Sinne könne einen Hund im eigentlichen Sinne beinhalten. Das Gegenteil ist wahr, wenn man den Horizont eines Singlehaushalts transzendiert. Sep 24, 2023 at 17:23
  • gut aber da brät man so ein großes Tier nicht am Stück und sicher nicht lebendig.
    – vectory
    Sep 24, 2023 at 18:01
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    Es heißt "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt" - von einer heißen Pfanne, in der er gebraten wird, müsste nicht die Rede sein. Außer man folgt der Theorie, wonach es auf Eulenspiegel zurückgeht, und eigentlich der Hopfen, nicht der Hund Hopf, gebraten werden soll - wohl in der Brauerei, sprich vorindustrielle Größenordnung von Hopfen und somit der Pfanne, wahrscheinlich ganz locker groß genug, um Schäferhunde, Dobermänner, Bernhardiner und ganze Rinder zu braten. Wir wären dann auch im Bereich der phantastischen Literatur, in der am laufenden Meter Lebendiges vernichtet wird, s.a. Max&Mor. Sep 24, 2023 at 22:00
  • "Die Redensart selbst ist allerdings erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden", lt. Redensarten-Index @RDBury
    – vectory
    Sep 25, 2023 at 4:23

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