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Es gibt in der (Populär-)Soziologie verschiedene Ansätze, die Bevölkerung nach Geburtsjahr in Kohorten, sogenannte Generationen einzuteilen. Die Größe beträgt meist etwa 15 bis 20 Jahrgänge. Für die Erstellung von Personas, die sich zum Teil auf diese Einteilung beziehen, stelle ich mir gerade die Frage:
Welcher weibliche und welcher männliche Vorname kann im deutschen Sprachraum jeweils exemplarisch für die Mitglieder dieser Generationen stehen, weil er zwar in diesem Zeitraum aber weder davor noch danach besonders beliebt war?

Ich nehme hierfür in etwa die folgenden Kohorten à ca. 15 Jahre an, wobei ich mir unsicher bin, ob das sinnvoll für den gesamten Sprachraum möglich ist, insbesondere während der deutschen Teilung:

  • ab 2010 Generation Alpha
  • 1995–2010 Generation Z, Zoomer
  • 1980–1995 Generation Y, Millenials
  • 1965–1980 Generation X, Generation Golf
  • 1945–1965 (Baby) Boomer, Nachkriegsgeneration
  • 1930–1945 Kriegsgeneration
  • vor 1930

Beispiel: Erika Mustermann könnte vielleicht für die Kriegsgeneration stehen, während Max Mustermann nicht genau zuzuordnen ist: entweder noch älter oder (späte) Generation Z.

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  • PS: Ich habe schonmal eine ähnliche Frage gestellt german.stackexchange.com/questions/65375/…
    – Crissov
    Feb 5 at 10:37
  • 3
    Googlen nach "vornamen beliebtheit nach jahrgang" gibt mir das hier: beliebte-vornamen.de/jahrgang Damit solltest du in der Lage sein, deine Frage zu beantworten, je nachdem, welche Kriterien du genau anlegst.
    – Jonathan Herrera
    Feb 5 at 10:47
  • 1
    Kurz als Bemerkung zu der Liste: In Deutschland kam der Babyboom ca. 10 Jahre später als in den USA, der amerikanische Begriff "Boomer" passt hier gar nicht so gut.
    – HalvarF
    Feb 5 at 12:30
  • Re: HalvarF Ja, 1946-1955 Nachkriegsgeneration, 1955-1965/69 "geburtenstarke Jahrgänge". Siehe de.wikipedia.org/wiki/Baby-Boomer#/media/…
    – user57303
    Feb 5 at 14:33

1 Answer 1

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Die Webseite https://www.beliebte-vornamen.de/, ein privates Namensforschungsprojekt von Knud Bielefeld, bietet sogenannte "Hitlisten" für Deutschland ab 1890, sowohl für einzelne Jahre als auch für Jahrzehnte. Wie die Ranglisten ermittelt wurden, beschreibt Bielefeld auf seiner Webseite.

In den Ranglisten gibt es Namen, wie Alexander, die über Generationen gerne vergeben werden, aber auch Namen, wie Horst, die nur zu bestimmten Zeiten beliebt waren und später weniger gebräuchlich wurden.

Zu vielen Namen bietet die Seite eine Häufigkeitsstatistik an, an der man die Zeit, wann sie besonders beliebt waren, gut ablesen kann. Hier das Diagramm für Horst:

Häufigkeitsstatistik für den Vornamen Horst

Mithilfe der "Hitlisten" und der Häufigkeitsstatistiken, kannst du Namen finden, die typisch für bestimmte Generationen sind und die von vielen Sprechern mit Menschen eines bestimmten Alters verbunden werden.

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