46

Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich auf Deutsch antworte, denn es ist meine Muttersprache, und darin kann ich mich besser ausdrücken. Grüß Gott Ich bin ein Atheist und ich lebe in Wien. Ich mag den Gruß "Grüß Gott" auch nicht und das aus demselben Grund. Aber ich benutze den Gruß trotzdem, denn hier in Österreich denkt kaum jemand über den religiösen ...


35

This is not a matter of regional variations of pronunciation. This is pronounced everywhere the same. But we are talking here about two distinct verbs, one of them is separable, the other not, which have different pronunciations and different meanings. not separable Etwas umfahren = um etwas herum fahren (to drive around something) Pronunciation: [...


19

I have to admit that I have never seen this word in German, even though I'm a native speaker. It's obviously a loanword from French. Today nobody uses this word, except maybe in a very special context, but in the 18th and 19th century the educated elite would have understood it. The word that you're searching is écraser. The Cambridge Dictionary offers the ...


15

Alles, was ich im allgemeinen Teil über österreichisches Deutsch sage, gilt sinngemäß auch für schweizerisches Deutsch (nicht zu verwechseln mit Schweizerdeutsch, welches keine Hochsprache, sondern ein Dialekt ist). Da ich im Osten Österreichs lebe (geboren und aufgewachsen in Graz, seit 20 Jahren in Wien), kenne ich das schweizerische Deutsch aber zu wenig, ...


15

Eva reichte Adam im Paradies einen Apfel. Das ist der Paradiesapfel. So bezeichnete man früher auch besonders auffallend rote Äpfel. Das »Paradies« (i-e) hieß aber auch »Paradeis« (e-i). Paradeiser Als dann Kolumbus Amerika entdeckt hat, kamen kurz danach viele neue Früchte nach Europa. Unter anderem eine Frucht, die einem Apfel recht ähnlich sah, und ...


15

Tomate geht laut verschiedenen Quellen auf den aztekischen Namen zurück der entweder als tomatlDuden,Grimm (green husk tomato) oder xitomatlWikipedia (red tomato) angegeben wird. Ähnlich wie bei Kakao (cacao / cacahuatl) wurde hier nur der ursprüngliche Name ein wenig "aussprechbarer".


14

Achtung! Diese Antwort beantwortet nicht die hier gestellte Frage »Was ist der Unterschied zwischen einer Sprachvarietät und einem Dialekt?«, sondern wurde ursprünglich als Antwort auf diese Frage gepostet: Was ist mit »Österreichisch« gemeint (in sprachlicher Hinsicht)? Warum der Moderator sie hierher verschoben hat, weis nur er, sie gehört ...


13

This heavily depends on the workplace. There are a lot of offices where not a single word is uttered in the toilet, then there are others where lengthy conversations from stall to stall are common. Also, the relationship to your boss plays a role, obviously. So: When in doubt, keep silent. Repeat their greeting if there is any.


13

Ich würde es nicht »gwe« schreiben, sondern »gö« oder eher »göh« (mit stummen h). Eigentlich ist es »göl« mit einem stummen l, das man oft in österreichischen Dialekten findet. Es ist die Dialekt-Version des Wortes »gell«. Die Lautfolgen »ell« und »el« werden in Österreich (und wie ich vermute auch in Bayern) gerne als langgezogenes »ö« ausgesprochen (...


13

The two forms of umfahren differ not only in stressing, but also in the much more differentiating aspect of separability. One is a separable verb, the other isn't (so we actually have two different verbs here, not one verb with two different pronunciations). Umfahr das Tier! (a) Fahr das Tier um! (b) (a) clearly is the non-separable verb meaning "...


12

Eine Ergänzung bzw. Richtigstellung der Antwort von splattne: Eine Klappe ist, wie schon von splattne richtig beantwortet, die Durchwahlnummer oder Nebenstelle. Sie ist in Österreich aber nicht auf zwei bis vier Ziffern beschränkt, sondern kann auch nur 1 Ziffer haben (die Klappe 0 ist häufig die Klappe der Vermittlung), oder kann auch auch 5 oder mehr ...


12

Zumindest in ganz Deutschland ist es gut bekannt. Wer neu an der Universität zu studieren anfängt, steigt im ersten Semester ein, ist also ein Erstsemester. Da einige Studis an der Uni einen veritablen Aküfi haben, ist der lange Ausdruck ihnen zu lang, und sie kürzen es auf Ersti, analog zu Profs, dem Asta oder dem Audimax. Erklärungen: Uni = Universität ...


11

The maps shown by the Atlas der deutschen Sprache follow closely the Speyer Line, a line separating german dialects from middle Germany and southern Germany (Upper German / Oberdeutsche Dialekte): Image source: Wikimedia This line is related to the Benrath Line further north where the linguistic separation of High German (south) and Low German (north) ...


10

It is no problem to use this sentence, because it is absolutely correct. The sentence ... Ich weiß es nicht mehr genau. ... is an absolutely correct German sentence. There is nothing wrong with it. The meaning is, that you knew it exactly some time ago, but since then you have forgotten some details. So you still remember, but not exactly.


10

The translation into standard German is: Fahren wir heim! The oa diphthong is rather common for the Bavarian dialects (the dialects spoken in Austria (except Vorarlberg) and South Tyrol are Bavarian dialects) and often replace ei diphthongs in standard German. Note the similarity to oans, zwoa, drei, gsuffa. The oa in Foama, however, is a different way ...


10

Laut dieser Karte des Atlas zur deutschen Alltagssprache ist der unerwartete Ersatzinfinitiv – unerwartet, da kein weiterer Infinitiv von ihm abhängt — im gesamten oberdeutschen Gebiet, etwa bis zur Höhe von Stuttgart, üblich. [


9

beh. konz. = behördlich konzessionierte(r) Jemand ist behördlich konzessioniert, wenn er eine behördliche Genehmigung zur Ausübung eines Gewerbes hat.


8

Use the same greeting you would use otherwise, or none at all. (Perhaps not "Mahlzeit", I agree. Certainly not "Servus" unless you are "duzing" your boss.) Notwhing wrong with Grüß Gott, even in front of the stalls.


8

Germany united very late in history. There are volumes of books about what happened between ~1800 (when Germany consisted of a plethora of small kingdoms, duchies, free citys, and other entities) and 1918, when there was, for the first time, a united german nation. (And it wasn't even clear until after WW1 if Austria should be a state of its own or a part of ...


8

I am a native German speaker from Berlin and have not studied languages, so I can only speak from my own experience. When it comes to the written language, the differences between standard German in Austria, Germany and Switzerland are small (think American and British English). I see no harm in mixing your reading material. When I go to Switzerland I may ...


8

Ja, das ist österreichischer (Wiener) Dialekt. Die Magistratsabteilung 48 (=MA 48), jener Teil der Wr. Stadtverwaltung der für die Abfallbeseitigung verantwortlich ist, hat immer wieder mehr oder weniger originelle Werbungen. Auf den Mistkübeln (Abfallbehältern) finden sich Slogans wie "Für jeden Dreck zu haben", "Gebaut nach dem Reinheitsgebot von 2009" ...


8

Ich kann nur zu dem Teil »Wie ist es in Österreich?« Stellung nehmen: »Ersti« ist zumindest mir völlig unbekannt. (Ich bin Akademiker, lebe seit 50 Jahren in Österreich, und habe mein letztes Studium erst vor sechs Jahren abgeschlossen) Viele Abkürzungen, die in Deutschlang gängig zu sein scheinen, werden in Österreich nicht verwendet. Ein »Auszubildender«...


8

Umgekehrt: Wenn im Süddeutschen oder Schweizerdeutsch "schmecken" oder "Geschmack" in der jeweiligen Dialektausprägung benutzt wird, kann das sich sowohl auf den Geschmack, als auch auf den Geruch beziehen - aus dem Kontext sollte klar werden, was gemeint ist. Die Fernsehköche oder Testesser dagegen haben lediglich das Gericht nach verschiedenen ...


7

Ich stimme @splattnes wunderbarer Definition zu: es reicht nicht (ganz) es klappt nicht (ganz) es wird nicht (mehr) funktionieren möchte aber ergänzen: diese Phrase schreibt niemandem die Schuld zu. Es gibt ja gar keine handelnden Personen, nur das abstrakte Faktum, dass es sich halt nicht ausgeht. Nicht mal "die Umstände" sind schuld. ein paar ...


7

Der erste Monat eines Jahres heißt in Österreich Jänner. Und zu Jänner passt Feber besser als Februar. Tatsächlich kenne ich "Feber" aber nur aus der Aufzählung von Monatsnamen: Jänner, Feber, März, April, ... Diese Aufzählungs-Variante mit Feber ist meiner Beobachtung nach in Österreich üblicher als diese: Jänner, Februar, März, April, ... In ...


7

Eine Sprachvarietät ist eine eigene vollwertige "Sprache in der Sprache". Einzelne Varietäten unterscheiden sich durch Unterschiede im Vokabular, aber durchaus auch in der Grammatik. Es sind in aller Regel Schriftsprachen mit fester Schreibweise. Klassische Beispiele sind eben Britisches und Amerikanisches (oder Kanadisches, Indisches etc.) Englisch: Alle ...


7

Die in Österreich übliche Formulierung „die DVD gibt es um zehn Euro“ entspricht der in Deutschland vorherrschenden Formulierung „die DVD gibt es für zehn Euro.“ Zum Verbreitungsgebiet dieser Ausdrücke gibt es eine Karte im Atlas zur deutschen Alltagssprache:


7

The answer is definitely Dachboden The first time I heard the word »Speicher« was when I started to learn programing on a computer (Speicher = storage). Some years later I was a little bit confused when I heard a German say »Ich habe noch eine alte Nähmaschine auf dem Speicher.« (»I have an old sawing machine on my attic«) because I understood »I have ...


Only top voted, non community-wiki answers of a minimum length are eligible