30

This map, from a collection of surveys done by the University of Augsburg, shows the distribution of the different pronunciations: Aussprache König, wenig und zwanzig


27

I think that comment you cite is just wrong in the claim "spazieren" on the other hand can mean you are walking in a silly and affected manner, and it is usually used in a situation which appears humorous in some way or other. The example with the peacock makes me believe that it probably mixes up spazieren with stolzieren (to flounce, to strut). Still, ...


26

I don't entirely agree with either of the answers given so far. Another answer here is correct in saying that vocabulary is a factor by which to distinguish dialects, but it's only one factor. A native German speaker will easily distinguish, say, a Saxon from a Bavarian by pronunciation alone. It all depends on a number of factors: Did the speaker grow up ...


24

So klingt der Südtiroler Dialekt ungefähr: Wenn i die Frog in meinem Dialekt beontworten tat, donn tat des epper so klingen. I vermut, es meischte waret verständlich, vor ollem die "modernen" Wörter. Es gipp a poor Lautverschiebungen, de man kennen sollet, zum Beispiel werd es "a" oft als "o" ("å") ausgesprochen. In Südtirol leben rund 500.000 Menschen. ...


22

Überfliegt man z.B. unter http://www.wispor.de/wpx-rotw.htm die Begriffe und findet solche wie Bammel, Kabuff, Knast, koscher und meschugge, dann verstärkt sich zwar der Eindruck einer Durchdringung des gegenwärtigen Deutschen, aber ein leicht unsicheres Gefühl bleibt: ist dies wirklich Hochsprache? Glücklicherweise gibt es eine Dissertation von Jasmina ...


22

Do you know the famous Yiddish quote by Max Weinreich? A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot. (אַ שפּראַך איז אַ דיאַלעקט מיט אַן אַרמיי און פֿלאָט) Eine Sprache ist ein Dialekt mit einer Armee und Flotte/ A language is a dialect with an army and a navy. I'd say it's a language, especially after 1945. Without citing or knowing proper linguistic ...


22

It's from Latin, servus meaning slave, servant. So when someone greets you, Servus! it meant originally "[I am your] servant" but it is nowadays only a friendly greeting, like "Hi!" in English. Think of old-fashioned sign-offs in English letter-writing: Your obdt. & humble servant You will hear "Servus!" much more often in southern Germany ...


22

Zum Genus von „Butter“ gibt es eine Karte im Atlas zur deutschen Alltagssprache:


22

Ich kenne viele Wörter, die eine Bedeutung unter der Bettdecke haben, aber schaffen gehört nicht dazu. Vielleicht ist es regional begrenzt auf Ost-/Nordostbayern, oder vielleicht ist es jüngere oder ältere Jugendsprache, das kann ich nicht bestätigen. Aber ich würde es so nicht verstehen. Schaffen bedeutet einerseits – mein Bairisch ist nicht weit weg vom ...


22

Das gibt es auch bei anderen Dialekten: Der Schwabe schwäbelt. Der Sachse sächselt.


21

This sounds clearly Swabian - a few indicators are Metzelsupp (used in Southern German dialects), S' Kürbsamärtes Hansjörg (common way of naming, i.e. genitive of family name followed by first name plus a frequent Swabian version of the first name) dui (demonstrative pronoun, clearly Swabian, see the comedy duo "Dui on de Sell") dia geit /[.../] mer net....


17

Low German (Niederdeutsch or Plattdeutsch) is an old form of German that survived the move to a more standardized generic German (Hochdeutsch). Originally there were 3 general geographically separated forms of German: Low German spoken in (roughly) northern and western Germany and the Netherlands, named for the flat lowlands of these areas, Central German ...


17

All I can see is that people normally try to speak Hochdeutsch, but most of the time I have a good understanding which region they come through. There is a lot of telltale vocabulary (e.g. "Sonnabend" vs "Samstag", "dreiviertel Vier" vs. "viertel vor Vier", "Feudel" vs. "Wischlappen", etc.) Further you will hear it from intonation and they way you ...


17

Kieken ist das berlinerische Wort für gucken, schauen. Kiekstn ist eine Kontraktion von kiekst du denn. Fatzke bezeichnet einen dummen, eitlen Menschen. Der Satz, nach dem du fragst, ist übrigens kein Sprichwort, und ins Englische übersetzt hieße es: What are you looking at, you snob? Und im Hochdeutschen: Was guckst du denn so, du Schnösel / ...


16

http://www.mittelschulvorbereitung.ch/content_new/msvDE/Div21bBerndeutsch.pdf auch interessant zu wissen: Das Wort HUERE, das man hierzulande oft als verbale (und nicht eben salonfähige) Verstärkung hört, hat mit einer Prostituierten nur wenig Zusammenhang. Im vorletzten Jahrhundert war „ungeheuer“ in den Alpen ein Modewort, insbesondere im Wallis. ...


16

Die Butter Hier handelt es sich um ein Lehnwort aus dem griechischen βούτυρον oder dem lateinischen butyrum. Vielleicht war daher das Geschlecht des Wortes nie ganz klar. Siehe dazu auch folgende Fragen hier: Do Latin loanwords conserve their gender? For new words which are often nouns who sets the gender? In unterschiedlichen Regionen Deutschlands wurde ...


16

Man kann ein Fest durchaus begehen. Der Ausdruck ist aber sehr "vornehm" und wird immer seltener verwendet. Für so etwas "normales" wie Weihnachten, das jedes Jahr stattfindet, würde ich ihn eher nicht verwenden - Von einem 50-Jährigen Betriebsjubiläum oder einen 100ten Geburtstag kann man aber durchaus hin und wieder in der Zeitung lesen, dass sie feierlich ...


15

Alles, was ich im allgemeinen Teil über österreichisches Deutsch sage, gilt sinngemäß auch für schweizerisches Deutsch (nicht zu verwechseln mit Schweizerdeutsch, welches keine Hochsprache, sondern ein Dialekt ist). Da ich im Osten Österreichs lebe (geboren und aufgewachsen in Graz, seit 20 Jahren in Wien), kenne ich das schweizerische Deutsch aber zu wenig, ...


15

Es ist auf jeden Fall dass gemeint. Das passt dort überhaupt nicht hin, weder als Artikel noch als Relativ- oder Demonstrativpronomen. In Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Leipzig 1854-1961, fand ich Verwendungen von dass, vormals dasz, die heutzutage niemand mehr so gebrauchen würde und die durch Weglassen, wie im Beispiel in der Frage auch,...


14

Yiddish (literally "Jewish", "Jiddisch" in German) is taught and used by Jewish people mainly. It is not a German school subject. I wouldn't call it a dialect like the Bavarian dialect. It is a High German language, derived from Middle High German combined with Hebrew, Aramaic and Slavic. It was used by the Ashkenazi Jews ("German Jews") living in Germany ...


14

Achtung! Diese Antwort beantwortet nicht die hier gestellte Frage »Was ist der Unterschied zwischen einer Sprachvarietät und einem Dialekt?«, sondern wurde ursprünglich als Antwort auf diese Frage gepostet: Was ist mit »Österreichisch« gemeint (in sprachlicher Hinsicht)? Warum der Moderator sie hierher verschoben hat, weis nur er, sie gehört ...


14

Nun, der Ausspruch erfolgt, wenn das erste Bierfass beim Oktoberfest vom Münchner Oberbürgermeister erfolgreich angezapft wurde, so dass das Bier raussprudelt bzw. abgezapft werden kann: Also stammt es aus dem Bairischen (bzw. Oberbairischen) und bedeutet so viel wie „Angezapft ist (es)“, was allerdings auf Hochdeutsch wiederum „Es ist angezapft“ heißen soll,...


13

Wie im Schriftdeutsch verwandelt sich auch bei den bairischen Dialekten das Geschlecht zu Neutrum sobald ein Diminutiv gebildet wird: Wie im übrigen deutschen Sprachgebiet wandeln Diminutivsuffixe den Genus in neutrales Geschlecht - außer bei bestimmten Formen der Eigennamen, im Unterschied zum Deutschen; hier drückt die Unterdrückung des Genuswechsels ...


13

The difference between a dialect and a language isn't a technical one; it's determined by culture, society and/or politics (cf. Danish/Swedish/Norwegian or Slovak/Czech*). Personally, I would consider Yiddish a different language, given the stark and obvious differences between the users of each language, even though as a learner of German, Yiddish is ...


13

There's a certain "coloring" in pronunciation which gives the region away to a degree; say, for "Ich" (I), it's I/Ich/Isch/Ysch/Ick/Yck, and between those differences whether the 'ch' / 'sch' is guttural or aspired, and whether the i-sound is long or short. Similar differences for "nicht" (not), ned / nid / net / nit / nisch / nysch / nischd / nyscht /..., ...


13

Summary I find evidence for use of the term Bottervögel in East Frisian Low German and less certainly in the Low German of Braunschweig, Buxtehude and Solling in Lower Saxony (Niedersachsen). Geography enthusiasts please confirm which of these don’t belong to East Frisia! I furthermore find some indications for the Form Bottervagel in the Low German of ...


12

Nasenwasser Offenbar ist es hier zu einer Verschmelzung in der mundartlichen Aussprache gekommen. Die Aussage dürfte also wie folgt lauten: Des isch en Nôse(n)wasser für die Weitere Referenzen: myDict, Schwäbische Zeitung, von Schmid: Schwäbisches Wörterbuch Leider konnte ich nichts zur Etymologie finden.


12

Generally yes, though to which degree depends very much on the people involved. Two anecdotes that might be helpful: I was born in Franconia, lived in Munich since the age of 9, and my mother's family is from Mecklenburg. As a consequence I do not really have a dialect. Having lived in Bavaria for over 20 years, I cannot really speak the Bavarian dialect ...


12

Die Bildung des Partizips gewesen aus sein wurde nach Grimm bereits sehr früh im Gotischen vollzogen. Erst viel später trat eine weitere Form gesîn in Anlehnung von sîn auf, die sich in mehreren mittelhochdeutschen Dialekten findet: gesîn ist besonders dem alem. eigen und hier seit dem 12. jahrh. die gewöhnlichste form. Das heißt, dass in den ...


Only top voted, non community-wiki answers of a minimum length are eligible