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In welchen Fall fällt das Subjekt eines Infinitivs? Das heißt, welcher von diesen Sätzen ist korrekt?

  1. Es ist schwer, ich zu sein.
  2. Es ist schwer, mich zu sein.
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Im Allgemeinen ist der Kasus nicht davon abhängig, ob ein Infinitiv vorliegt oder nicht, sondern davon, welchen Kasus das vorliegende Verb (und eventuell auftretende Präpositionen) regiert. Beispiele für das Personalpronomen ich sind:

  1. Ich bin. (Nominativ)
    → Es fällt schwer, ich zu sein.
  2. Erbarmt meiner. (Genitiv)
    → Es fällt schwer, sich meiner zu erbarmen.
  3. Vertraut mir. (Dativ)
    → Es fällt schwer, mir zu vertrauen.
  4. Ich beherrsche mich. (Akkusativ)
    → Es fällt schwer, mich zu beherrschen.

Da das Subjekt eines Satzes immer im Nominativ steht, gilt das auch für das Wort ich im Nebensatz des ersten Beispiels, das dann aber nicht mehr das Subjekt des ganzen Satzes ist:

Es fällt mir schwer, ich zu sein.

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  • Das ist nicht als Angriff aufzufassen, aber wurde in letzter Zeit irgendwo abgemacht, dass wir nun die Diskussionen auf Deutsch führen können? Meine letzte Info war, dass auf dieser Seite grundsätzlich Englisch gesprochen wird und nur die Beispiele etc. auf Deutsch geschrieben werden können. Hat da ein Paradigmenwechsel stattgefunden? – thymaro Nov 17 at 14:09
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    Nur im ersten Beispiele ist das Pronomen Subject des Infinitivs. – Fraeulein Hoeller Nov 17 at 14:16
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    @thymaro, es ist – vermutlich seit Existieren von German StackExchange – so, dass auf Deutsch gestellte Fragen auf Deutsch beantwortet werden (sollten) und auf Englisch gestellte Fragen auf Englisch. Beispielsweise würden sonst meine Eltern gar keine Fragen zu ihrer deutschen Muttersprache stellen können, weil sie gar nicht des Englischen mächtig sind; das wäre absurd. – Björn Friedrich Nov 17 at 14:17
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    @FraeuleinHoeller, ah ,ja genau. Diesen kleinen Hinweis mit dem Subjekt habe ich in der Frage überlesen. Ich füge das meiner Antwort noch hinzu. – Björn Friedrich Nov 17 at 14:19
  • Ah! Ich hatte die Aufforderung, doch bitte auf Englisch zu schreiben, dann wohl nur unter englischsprachigen Fragen gelesen. Danke für die Aufklärung. – thymaro Nov 17 at 14:19
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Beachte, dass in einem Satz mit "sein" als Prädikat gar kein Objekt steht — sondern ein Prädikativum im Nominativ. Beispiel:

"Der Staat (Prädikativum) bin ich (Subjekt)",

woran man auch erkennt, dass das Subjekt manchmal auch bei ungewöhnlicher Wortstellung anhand der Person erkannt werden kann. Entsprechend würde aus meinem Beispiel :

Es ist schwer, der Staat zu sein.

Gleiches gilt für "werden":

Es ist schwer, ein guter Arzt zu werden.

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    Eigentlich ein hilfreicher Beitrag, aber es fehlt die Antwort auf die gestellte Frage. So ist er genaugenommen nur ein Kommentar. – RHa Nov 18 at 21:05
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Richtig ist:

Es ist schwer, ich zu sein.

Die Voraussetzung der Frage ist falsch: ein erweiterter Infinitiv hat kein Subjekt. Der Infinitiv steht für die Tätigkeit selbst, egal wer sie ausführt. Diese Tätigkeit kann Objekte und andere Ergänzungen haben, aber kein Subjekt:

[Es ist schwer...]

mich zu hassen
einen Bären alleine am Morgen zu fangen

Das Verb "sein" steht als Sonderfall nicht mit einem Objekt, sondern einem Prädikativum im Nominativ:

Peter ist ein Radfahrer.

"Peter" ist das Subjekt, "ein Radfahrer" ist das Prädikativum.

Es ist schwer, ich zu sein.

Der erweiterte Infinitiv "ich zu sein" hat kein Subjekt, und "ich" ist das Prädikativum.

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