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Wenn ein Wort zwei "e" in Silben zusammen hat, wird das erste oft "i",

B.s: verstehen = vastihen ausgesprochen.

Warum? Ist es der Beginn der Trennung der Buchstaben- und Vokallaute (ähnlich wie im Englischen)?

-Meine Muttersprache ist Spanisch: wir haben nur 5 vokale-

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    TBH, I cannot follow or agree to the conjecture the question is based upon, including the example. As such I cannot see how this question can be answered. Also see and listen to en.wiktionary.org/wiki/verstehen Feb 2, 2022 at 18:09
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    If your native language doesn't have this distinction, you will have trouble making it. See also german.stackexchange.com/questions/20035/… german.stackexchange.com/questions/7872/….
    – David Vogt
    Feb 2, 2022 at 18:28
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    Compare that sound with the similar word 'verstiegen' (past of versteigen): de.wiktionary.org/wiki/verstiegen Feb 2, 2022 at 18:59
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    I do not think that the “stehen” in “verstehen” is pronounced any differently from “stehen” alone.
    – Carsten S
    Feb 2, 2022 at 19:36
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    Das lange e in einem Wort wie stehen wird halbgeschlossen ausgesprochen (im Gegensatz zum kurzen e) und ist daher lautlich relativ nahe am i. Für einen Nichtmuttersprachler kann es daher schwer sein, es von einem i zu unterscheiden. Trotzdem handelt es sich um einen anderen Laut.
    – RHa
    Feb 3, 2022 at 7:39

1 Answer 1

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Das tut es nicht -- zumindest in keinem mir bekannten Dialekt.

Allerdings handelt es hier nicht um zwei gleiche "e". Dem Muttersprachler meist unbekannt, hat das Deutsche, seinen fünf (oder acht) Buchtstaben für Vokale gegenüberstehend, ca. 15 verschiedene vokalische Phoneme. Unter anderem zwei, die oft dem geschriebenen <e> entsprechen, nämlich das lange /eː/ (legen) und das kurze /ɛ/ (lecken). Generell kommen die meisten Vokale in lang/kurz-Paaren vor, unterscheiden sich aber alle auch in der Qualität (in der dt. Sprachwissenschaft ist dafür der Begriff "Gespanntheit" gebräuchlich).

Dazu kommen in vielen reduzierten Kontexten noch besonders reduzierte Vokale, sogenannte Schwas: /ə/ (liege) und /ɐ/. Letzteres ergibt sich in den meisten Fällen nicht aus <a>, sondern aus unbetontem <-er>: leider.

Zurück zu deinem Beispiel: verstehen wird meist etwa als [fɐʃteːn] ausgesprochen -- wahrscheinlich ist das der von dir bemerkte Unterschied. Oder, bei bemüht deutlicher Aussprache, [fəɐʃteːn] oder [fərʃteːən]. Hier ist nirgends etwas <i>-artiges.

Allerdings liegt das Schwa /ə/, per definitionem ein komplett entspannter Mittelvokal, ziemlich am Mittelwert aller Vokale, was je nach Prägung des Hörers (zB. durch das Phoneminventar einer nicht-deutschen Erstsprache) dazu führen kann, dass es als unterschiedliche andere Laute fehlinterpretiert wird.

Wenn man sich sonst das deutsche Vokaltrapez so anschaut, könnte es noch sein, dass du die Nähe vom /eː/ zum /ɪ/ (Zinn) übergeneralisierst; jedenfalls gibt es im Spanischen, wenn ich richtig verstehe, dort nur ein /e/ etwa in der Mitte eines ganzen Haufens deutscher Phoneme:

Deutsches Vokaltrapez

Außerdem kommt es natürlich stark auf den Sprecher an, wie sehr die Vokale differenziert werden. Ein Schweizer würde vermutlich eher sowas wie [fərʃtɛːn]; ein Steirer [fɐʃteɪn]. Je weiter im Südösten man ist, desto mehr nähern sich /e/ und /ɛ/ an. Vokale sind selbst standardsprachlich recht fluid.

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    +1 This answer is a good example how to answer the question behind the question Feb 3, 2022 at 9:13
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    Man könnte hinzufügen, dass für einige Sprecher anderer Sprachen das lange e und i schwer zu unterscheiden sind. Das scheint hier auch hineinzuspielen, und wir hatten schon einige Fragen dazu, siehe Davids Kommentar zur Frage.
    – Carsten S
    Feb 3, 2022 at 10:05
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    Ja, das habe ich mit der "Prägung des Hörers" gemeint. Feb 3, 2022 at 10:40
  • Das habe ich so verstanden, dass es sich auf das dritte e in „verstehen“ bezieht. Ich hatte die Frage so interpretiert, dass sie sich auf das zweite e bezieht. Jedenfalls deutete „vastihen“ darauf hin. Ich finde die Frage allerdings auch nicht besonders klar.
    – Carsten S
    Feb 3, 2022 at 12:03
  • @CarstenS Ups, stimmt. Die Verwechslung hab ich wohl einfach ausgeblendet, weil sie mir unwahrscheinlich vorgekommen ist. Aber mit dem Vokaltrapez vor Augen macht es mehr Sinn. Feb 3, 2022 at 12:43

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